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Alt 30.04.2011, 13:26   #1
Touareg V
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Standard OiLibya Tunisia 2011

OiLibya Tunisia: Zapletal mit BMW X3CC, Nissan ohne Traglio, Coma sagt ab.


Zitat:
Selten wurde um die Veröffentlichung der Teilnehmerliste so ein Geheimnis gemacht, wie bei der "OiLibya Rally of Tunisia", die am Sonntag dem 1. Mai startet und den dritten Lauf zum FIA World Cup stellt. Doch das hat seinen Grund - doch mehr dazu mehr an diesem Wochenende. So sammelt man sich die Informationen eben aus den Team-Berichten zusammen.

"Wenn man gegen einen X-raid BMW gewinnen will, muss man selbst einen fahren" dachte sich der tschechische Ex-Weltmeister Miroslav Zapletal und überraschte zur Italian Baja mit einem privaten X3CC, der zuvor von einem portugiesischen Team eingesetzt wurde. Prompt machte der Tscheche seinem Namen alle Ehre und fuhr zwei Plätze hinter Leonid Novitskiy auf Platz 4.

In Tunesien starten Zapletal und sein Navigator Tomas Ourednicek nun erneut im BMW, nachdem man in Abu Dhabi (aufgrund der zeitlichen Enge zur Italian Baja) mit dem ehemaligen Mitsubishi Strakar antrat und ausfiel.

Pech und Glück gab es vorab bei Nissan Technosport aus Italien. Wüsten-Profi Maurizio Traglio musste kurz vor der Anreise wegen einer Erkrankung absagen, doch Auto und Team waren schon vor Ort. Glück im Unglück: Ein französisches Team, dessen Bowler nicht laufen wollte, mietete den Nissan Pathfinder kurzerhand.

Leider nicht am Start ist Dakar-Sieger und FIM-Motorrad Weltmeister Marc Coma, dieser sagte seine Teilnahme ab. Dafür will Coma auf der "Sardinien Rally" (ausschliesslich für Motorräder) starten.
Quelle

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Alt 30.04.2011, 13:28   #2
Touareg V
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Standard AW: OiLibya Tunisia 2011

OiLibya Tunisia: Star-Wars Tozeur Grand Prix, die Strecke 2011.


Zitat:
Zur 30. Jubiläums-Ausgabe der "OiLibya Rally of Tunisia" hat sich der Veranstalter etwas Besonderes ausgedacht: Den "Tozeur Grand Prix". Die Rally startet in Tozeur und endet auch dort. Doch nicht einfach mit einer Zielflagge: Gegen Ende der Rally wird die 6. Etappe als "Grand Prix" gefahren.

Jeweils die Motorräder und Quads sowie die Autos und Trucks starten gemeinsam in einen 63 Kilometer langen Rundkurs mitten durch die "Star Wars"-Kulisse, der zweimal gefahren werden muss.

Die Rally startet am Samstag mit der Technischen Abnahme, dann geht es direkt nach Nefta in den Westen des Landes. Am Montag führt die 1. Etappe über 264 Kilometer von Nefta in die Oase Ksar Ghilane, in der für drei Nächte das Biwak aufgeschlagen wird.

Die 2. Etappe wird am Dienstag über 208 Kilometer als Rundkurs gefahren, vorbei am berühmten Tempelberg. Die 3. Etappe am Mittwoch (216 Km) ist ebenfalls ein Rundkurs, diesmal aber nördlich von Ksar Ghilane.

Am Donnerstag führt dann die 4. Etappe (219 Km) erst nach Süden in Richtung El Borma, knickt dann nach rechts weg und endet in Ras El Oued. Die 5. Etappe am Freitag ist mit 295 Kilometern die Längste, geht im Bogen wieder nordwestlich und endet in Douz. Nach einer Überführung nach Tozeur wird dann am Samstag die Rally dort mit 126 Kilometer langen "Grand Prix" beendet.

Interessant: Erstmals sprach der Veranstalter NPO über finanzielle Zahlen. "Wir sind froh, diese Rally im neuen Tunesien fahren zu können - und Tunesien braucht uns" sagt Stéphane Clair von der Organisation. "Alleine in diesem Jahr werden wird die Rally mindestens 350.000 Euro im Land lassen."
Quelle

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Alt 30.04.2011, 13:30   #3
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Standard AW: OiLibya Tunisia 2011

OiLibya Tunisia: Nani Roma startet für X-raid BMW und im Monster Energy Look.


Zitat:
Das ist eine kleine Sensation: Kein Geringerer als Joan Nani Roma (testete jüngst den SAM Mercedes 35CC) wird wieder für X-raid BMW fahren. Nicht irgendwann, sondern schon auf der "OiLibya Rally of Tunisia".

Und nicht nur das: Roma will auch auf der Südamerika-Dakar Rally 2012 mit X-raid antreten. Doch das ist noch nicht hundertprozentig spruchreif. "Ich werde in der Saison alternativ mit dem BMW und dem Mini All4 Racing arbeiten" erklärt Nani Roma.

Gegenüber marathonrally.com hatte Roma vor einigen Wochen erklärt, er würde gerne wieder mit X-raid fahren, könne jedoch nicht, weil sein "Personal Sponsor" Red Bull sich mit X-raid´s Sponsor Monster Energy beissen würde.

In Tunesien wird Nani Roma gemeinsam mit Michel Périn an den Start gehen. Neben seinen Teamkollegen Leonid Novitskiy und Boris Garafulic (beide im X-raid BMW X3CC) wird auch der Tscheche Miroslav Zapletal mit einem privaten X3CC auf der Rally antreten.
Quelle

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Alt 05.05.2011, 16:16   #4
Touareg V
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Standard AW: OiLibya Tunisia 2011

OiLibya Tunisia: Nani Roma gewinnt 4. Etappe, X-raid - Schlesser-Duell.


Zitat:
Leider können wir in diesem Jahr terminlich bedingt nicht so umfassend von der "OiLibya Rally of Tunisia" berichten wie gewohnt, daher ein kurzes Update von der 4. und vorletzten Etappe der FIA-Tunesien Rally. Nachdem die Rally bereits am Sonntag begann, liefern sich die X-raid BMW in unterschiedlicher Konstellation mit dem Buggy von Jean-Louis Schlesser ein heftiges Duell.

Die 4. Etappe am Mittwoch von Ksar Ghilane nach Ras El Qued über 219 Kilometer konnte Nani Roma im X-raid BMW mit 3:14 Minuten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Leonid Novitskiy und Jean-Louis Schlesser (Buggy) gewinnen. Auf den Plätzen folgen Technosport-Ersatzfahrer Roberto Tonetti, Miroslav Zapletal und X-raid Newbee Boris Garafulic. Ergebnisse siehe HIER .

In der Gesamtwertung führen Leonid Novitskiy und sein deutscher Beifahrer Andreas Schulz mit lediglich 1:10 Minuten vor Jean-Louis Schlesser im Buggy und bereits 34:28 Minuten vor Nani Roma im zweiten BMW. Damit holte sich Novitskiy die Führung zurück - denn bis gestern dominierte der Franzose Schlesser mit seinem Buggy in feinen tunesischen Sand.

Der deutsche Amadeus Matzker liegt mit seinem Land Rover mit 08:20:13 Stunden Rückstand auf Platz 11 (von noch 16 Autos im Rennen). Rainer Krech und Brigitte Reitbauer im zweiten Defender sind ebenfalls noch im Rennen und mit 13:36:48 Stunden Rückstand auf Platz 15. Ergebnisse siehe HIER .

Bei den Motorrädern führt derzeit der Pole Jakub Przygonski (KTM) mit 4:18 Minuten Vorsprung vor Helder Rodrigues (Portugal, Yamaha) und und Jacek Czachor (ebenfalls Polen, KTM).
Quelle

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Alt 03.06.2011, 17:54   #5
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Standard AW: OiLibya Tunisia 2011

OiLibya Tunisia: Matzker - "Tunesien hat uns mit offenen Armen empfangen".



Zitat:
Bei der jüngst beendeten "OiLibya Rally of Tunisia" (wir berichteten in der internationalen Ausgabe) startete auch das Kölner Team Matzker - und das mit gleich zwei seiner berühmten Land Rover Defender. "Jetzt erst recht" lautete die Devise des Teams.

"Touristen bleiben aus, die Hotels geschlossen, eine Rally wurde gar abgesagt - dieser Ausnahmezustand konnte uns nicht abschrecken, den zweiten FIA World Cup Lauf in Tunesien zu bestreiten" berichtet das Team.

Und das Fazit: "Tunesien hat uns mit offenen Armen empfangen und die Herzlichkeit der Bevölkerung war bewundernswert. Wir sind froh darüber, dem Land mit dieser Rally ein Stück Normalität zurückgegeben zu haben" so Teamchef Amadeus Matzker.

Die "OiLibya Rally of Tunisia" gilt als eine der Wichtigsten und Schwierigsten im FIA Kalender und feierte mit dieser Ausgabe ihr 30. Jubiläum. Dementsprechend hatten die Veranstalter eine besonders anspruchsvolle Streckenführung ausgearbeitet. Internationale Top-Teams waren angetreten, um sich daran zu messen.

Mit zwei Renn- und drei Servicefahrzeugen stellte sich das Team Matzker dieser Herausforderung.

Als Kunden starteten Rainer Krech mit Navigatorin Brigitte Reitbauer im Matzker Land Rover Defender md4r. Als zweites Team startete Amadeus Matzker mit Navigator Lee Palmer höchst persönlich.

Der eigene, V8 Benzinmotor angetriebene Defender md5r von Amadeus Matzker war in der vorangegangenen einjährigen Pause grundlegend umkonstruiert worden: Neue Achsen mit eigens entwickelten Sperrdifferentialen, eine neue Zünd- und Kühlanlage für den Motor sowie ein vollständig neu entwickeltes Fahrwerk galt es bei diesem Einsatz zu testen.

Die erste Sonderprüfung über 265 Kilometer durch ein riesiges, feinsandiges Dünengebiet führte von Nefta im Westen in die Oase Ksar Ghilane. Der Erfolg der technischen Weiterentwicklungen am Fahrzeug machte sich sogleich mit einer deutlich höheren Durchschnittsgeschwindigkeit bemerkbar.

Die durch das Tempo verursachten Sprünge über die Dünenkuppen liessen das Fahrzeug dann aber unsanft in den Sand eintauchen, wobei der Lüftermotor Sand ansaugte und versagte. Sofort wurde der Lüfter ausgetauscht und die rasante Fahrt fortgeführt. Als dann aber die hintere Kardanwelle brach war die bislang perfekte Zeit nicht zu halten. Ein Weiterkommen ohne Allradantrieb war im Sand nur schwer möglich und so handelte sich Amadeus Matzker 6 Stunden Zeitstrafe ein, was ein Top-Endergebnis ausschloss.

Am zweiten Tag der Rally machte sich ein 80 km/h starker Sandsturm über dem Biwak breit und zwang die Veranstalter, die für diesen Tag vorgesehen Etappe abzusagen.

Bei der 3. Etappe hiess es dann 216 Kilometer scharfkantige Dünen zu überwinden - um, auf Platz 7 in der Tageswertung liegend - zufrieden und ohne technische Probleme das Ziel im Biwak zu erreichen.

Über 219 Kilometer durch bergiges Terrain führte die vierte, schnellere und weniger sandige Sonderprüfung. Mit nur drei Minuten Rückstand auf die Werksteams wurde die Wertungsprüfung sehr erfolgreich absolviert.

Der fünfte Tag der Rally bot auf 295 Kilometer Sonderprüfung alles, was ein gutes Rallyfahrzeug für einen Substanztest benötigt. Gefährliche Gebirgspassagen, breite Bachläufe mit grossen Felsen und tiefen Furchen sowie mächtige Steilhänge auf engen Wegen bestimmten den ersten Teil der 5. Etappe.

Felsen, plötzliche Steinstufen, Geröll und scharfkantige Kamelgrasdünen, gefolgt von schnellen Schotterwegen, forderten Mensch und Technik in grosser Hitze Höchstleistung ab.

Am letzten Tag, dem "Grand Prix de Tozeur", wurden zweimal 63 Kilometer Sonderprüfung druchfahren. Zwei Fahrzeuge starteten immer gegeneinander und beide Defender konnten ihr Duell souverän für sich entscheiden. Mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 170 km/h ging es durch den Chott El Jerid und dann über eine anspruchsvolle, technische Piste durch Kamelgras und kleine Dünen.

Nach 1.106 Kilometern Härtetest erreichte auf Platz 4 in der Klasse T1.1 und Platz 11 der Gesamtwertung der Kölner Amadeus Matzker und sein Copilot Lee Palmer das Ziel. Rainer Krech und Brigitte Reitbauer beendeten die Rally ohne techische Probleme und um viele aufregenden Erfahrungen reicher, auf Platz 9 in ihrer Klasse und 14 in der Gesamtwertung.

Amadeus Matzker: "Es war eine überaus anspruchsvolle Rally in der sämtliche Geländeformationen abgebildet wurden. Wir haben durch die Weiterentwicklungen an dem Fahrzeug einen überaus grossen Fortschritt in Geschwindigkeit und Leitungsfähigkeit erzielt und freuen uns das Tempo der Weltspitze mitgehen zu können."
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Gruss Ruedi
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