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Alt 10.12.2013, 15:42   #181
Touareg V
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Punkte in Flensburg: Nach altem Recht Punkte abbauen

Zitat:
Wer Punkte in Flensburg hat, kann noch bis 30. April 2014 nach altem Recht Punkte abbauen. „Wenn am 1. Mai 2014 das neue Punktesystem in Kraft tritt, wird es schwieriger", sagt Birgit Kollbach, Leiterin des Medizinisch-Psychologischen Dienstes der DEKRA Akademie. „Ein Punkteabbau nach altem Recht kann sich durchaus lohnen. Nach der Reform wird innerhalb von 5 Jahren nur noch 1 Punkt gestrichen, vorausgesetzt, der Fahrer hat nicht mehr als 5 Punkte und nimmt an einem neuen Fahreignungsseminar teil. Bei 6 oder 7 Punkten gibt es gar keinen Punkterabatt mehr."

Das alte System bietet eindeutig mehr Möglichkeiten. Bis Ende April 2014 können Autofahrer, die zum Beispiel mit 8 Punkten belastet sind, durch ein Aufbauseminar ASP in einer Fahrschule ihr Konto um 4 Punkte verringern. Im neuen Fahreignungsregister (FAER) schlägt sich das in 2 statt 4 neuen Punkten nieder. Sind Alkohol- oder Drogenpunkte darunter, ist ein besonderes Aufbauseminar eines Medizinisch-Psychologischen Dienstes wie z. B. von DEKRA erforderlich. Bei 9 bis 13 alten Punkten bringt die freiwillige Teilnahme am jeweiligen Aufbauseminar immerhin noch einen Rabatt von 2 Punkten. Bei 14 bis 17 Punkten ist dafür zusätzlich eine freiwillige verkehrspsychologische Beratung nötig.

Quelle und weiter lesen.

Gruss Ruedi
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"Zwei Dinge sind unendlich – das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." Zitat Albert Einstein

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Alt 06.01.2014, 16:43   #182
Touareg V
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Fahrverbot bei Telefonieren am Steuer

Zitat:
Wer beim Autofahren hinter dem Steuer häufiger telefoniert und dabei erwischt wird, muss neben einem Bußgeld auch mit einem Fahrverbot rechnen. Dies haben jetzt Richter am Oberlandesgericht Hamm (AZ: 3 RBs 256/13) entschieden. Sie verurteilten einen Autofahrer zu einem Fahrverbot, der beharrlich während der Fahrt telefonierte. Normalerweise umfasst ein Handy-Verstoß am Steuer nur ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro. Laut Bußgeldkatalog kommt ein Fahrverbot nicht infrage, kann jedoch bei erheblicher Pflichtverletzung ausgesprochen werden. So traf es auch den Autofahrer, der schon mehrmals mit Bußgeld und einem Fahrverbot belegt worden war.

Quelle


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Alt 23.01.2014, 17:04   #183
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Neue Zollvorschriften: Oldtimer als Schnäppchen

Zitat:
Das Importieren von Oldtimern lassen die neuen Zollvorschriften zum Schnäppchen werden. Zollfrei oder zu einem verminderten Steuersatz von sieben Prozent können diese Autos für Liebhaber seit Jahresbeginn aus Drittländern nach Deutschland eingeführt werden - auch aus den USA. Voraussetzungen sind laut der Autospedition LPL Automotive in Bremerhaven ein Mindestalter von 30 Jahren sowie der Originalzustand des Fahrzeuges. Für Umbauten gelten weiterhin die üblichen Abgaben von zehn Prozent für den Zoll und 19 Prozent Einfuhrsteuer.

Quelle


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Alt 30.01.2014, 16:18   #184
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Kampf um TÜV-Plakette wird zum Millionen-Spiel

Zitat:
Mehr Sicherheit oder größere Abzocke: An den seit 2012 verschärften Prüfkriterien bei der Hauptuntersuchung für Pkw scheiden sich die Geister. Eine Million Fahrzeuge sind dadurch laut Auto Bild zusätzlich durchgefallen und haben die begehrte TÜV-Plakette nicht im ersten Anlauf erhalten. Dadurch sollen zwölf Millionen Euro bis 20 Millionen Euro zusätzlich in die Kassen der Prüforganisationen geflossen sein.

Nach der Neuerung gelten viele geringfügige Mängel jetzt als erheblich. Konsequenz ist eine Nachuntersuchung, die weitere Kosten verursacht. Beispiele sind ein zu tief eingestelltes Abblendlicht, eine defekte Kennzeichenbeleuchtung oder eine falsche Blinkfrequenz. Selbst bei einem fehlenden oder falsch angebrachten Aufkleber mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Winterreifen erhält das Auto keine Plakette.

Laut Bundesverkehrsministerium tragen die Änderungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. Dem widerspricht der Unfallforscher Siegfried Brockmann. Diese Behauptung ist wissenschaftlich nicht belegbar, sagt der Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV). Technische Mängel seien laut amtlicher Statistik nur in 0,5 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden mitverantwortlich. Weil dabei nur Unfälle mit Sachverständigen-Gutachten erfasst sind, geht die Dekra von sechs bis zehn Prozent aus. Am häufigsten begünstigen Reifen, Bremsen und Fahrwerk einen Unfall. Bei der HU-Reform aber ist hauptsächlich die Beleuchtung als größte Mängelgruppe im Fokus.

Quelle


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Alt 10.02.2014, 16:45   #185
Touareg V
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Zauberwort "ecall": Hilfe oder Überwachung

Zitat:
Das neue Zauberwort der Autobranche ist kurz und prägnant: eCall. Ab 2015 müssen Autohersteller ihre Neuwagen serienmäßig mit dem automatischen Notrufsystem eCall ausrüsten, so will es der Gesetzgeber. Die permanente Übertragung der Fahr- und Technikdaten von Pkw via Telematik in eine Zentrale eines Autoherstellers oder einer Versicherungsgesellschaft sieht die Corporate Vehicle Observatory (CVO) bald als die Regel an. So gelangen die Daten etwa auch bei Dienstwagen auf den Monitor des Fuhrpark-Verantwortlichen.

Über eine App können aus der Ferne im Pkw zum Beispiel Technikzustand, Tankinhalt, Reichweite, Standort und Fahrweise abgelesen werden. Die Analyse der Daten zeige laut CVO mögliche Maßnahmen zur Kosteneinsparung. So werden zum Beispiel Fahrer erkannt, die öfter mal in höheren Drehzahl- und Geschwindigkeitsbereichen unterwegs sind oder rasant Beschleunigen oder stark Abbremsen.

Angeblich sollen auch die Werkstattkosten sinken, weil die Werkstatt via Telematik-Datenanalyse vorab weiß, was auf sie zukommt und welcher Wartungs- und Reparaturaufwand anfällt. Dadurch kann sie hinsichtlich Ersatzeilbesorgung, Personaleinsatz und Zeitbedarf besser und kostengünstiger planen. Ob das in der Praxis aber immer so funktioniert, darf bezweifelt werden.

CVO geht davon aus, dass Autohersteller sich als Datentransferstelle verstärkt anbieten werden. Das heißt, zuerst laufen die Informationen bei ihnen auf. Danach gelangen sie mit Handlungsempfehlungen versehen an Fahrzeughalter. Die Hersteller hätten hier den Vorteil, dass sie Mängel aufgrund von Konstruktionsfehlern oder vorzeitigen Materialermüdungen schnell erkennen würden und Gegenmaßnahmen ergreifen könnten.

Ein weiterer Telematik-Wegbereiter wären die Versicherer mit sogenannten pay as you drive-Policen. Eine Box im Auto registriert und dokumentiert das Fahrverhalten und übermittelt die Daten auf einen Server beim Versicherer. Anhand einer Skala von 1 bis 100 nimmt dieser eine Einstufung vor. Die Regel hier: Je niedriger die Einstufungszahl, desto höher der Nachlass bei der Versicherungsprämie. Das klingt ganz nett, ist aber auch die totale Überwachung eines jeden Autofahrers. Und wer weiß, wo diese ganze Datenflut letztendlich landet.

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Alt 10.05.2014, 16:47   #186
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Informationen zum neuen Bußgeldkatalog finden Verkehrsteilnehmer
jetzt auf der Website www.bussgeldkatalog.org. Nach Delikten wie
Tempoverstoß oder Falschparken und den Verkehrsmitteln Pkw, Lkw und
Fahrrad geordnet, steht dort eine Liste der Bußgelder bereit. Außerdem
können sich Nutzer mithilfe eines Bußgeld-Rechners die Strafen für
spezifische Übertretungen anzeigen lassen. Daneben gibt es zu den
verschiedenen Themen ausführliche Hintergrundinformationen unter dem
Stichwort Ratgeber. Auch das neue Punktesystem und die Regelungen
zum Punkteabbau finden Erwähnung.

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Alt 23.05.2014, 17:07   #187
Touareg V
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Winterreifenverbot in Italien
Reifen mit den Geschwindigkeitsklassen L, M, N, P und Q von Mitte Mai bis Mitte Oktober 2014 nicht zulässig


Zitat:
Autofahrer, die in den kommenden Tagen noch mit Winter- oder Ganzjahresreifen in Italien unterwegs sein möchten, sollten vor der Fahrt den Index ihrer Reifen mit den Eintragungen in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) abgleichen. Von 15. Mai 2014 bis 14. Oktober 2014 dürfen bestimmte Winterreifen und Ganzjahresreifen (jeweils M+S) in Italien nicht mehr genutzt werden. Betroffen sind Fahrzeuge, die Reifen mit den Geschwindigkeitsklassen L, M, N, P und Q montiert haben. Außerdem darf der Index des aufgezogenen Reifens (ab der Klasse R) nicht unter dem in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) eingetragenen Geschwindigkeitsindex liegen. Der Index findet sich als letzter Buchstabe auf der Bereifung.
Wer dennoch mit einem nicht zugelassenen Reifen auf italienischen Straßen unterwegs ist, muss mit Strafen zwischen 419 und 1.682 Euro rechnen. Zudem kann auch eine Beschlagnahme des Fahrzeugs angeordnet werden. Generell rät der ADAC, in den Sommermonaten aus Sicherheitsaspekten auf Sommerreifen zu wechseln.
Quelle

Hinweis

Den "Geschwindigkeits-Buchstaben", der die maximal zulässige
Geschwindigkeit eines Reifens kennzeichnet, finden ihr direkt am
Reifen hinter der Größenangabe, also zum Bespiel das "Q" in
"225/75R16 Q". Die Buchstaben J, K, L, M, N, P und Q kennzeichnen
(die in talien verbotenen) Reifen kleiner/gleich 160 km/h, die
Buchstaben R, S, T, U, V, VR und W zulässige Reifen.

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Alt 24.05.2014, 01:27   #188
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Was für ein Schwachsinn... dann darf man mit vielen MTs und sogar manchen ATs nicht mehr durch Italien fahren. Die Spinnen, die Römer
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Alt 27.05.2014, 17:42   #189
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Genau so ist es!! Da werden sicher sehr viele abkassiert dieses Jahr.

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Alt 03.06.2014, 13:13   #190
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Tja totaler Humbug.

ITALIEN - diebisches Bergvolk südlich der Alpen!
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Alt 12.06.2014, 15:52   #191
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Warnwesten- und Lichtpflicht in Europa

Zitat:
Ab dem 1. Juli 2014 müssen Autofahrer auch in Deutschland eine Warnweste in ihrem Fahrzeug dabei haben. Wer bei einer Kontrolle keine Weste vorzeigen kann, dem drohen laut ADAC 15 Euro Bußgeld. Auch in vielen europäischen Ländern muss eine reflektierende Weste im Auto mitgeführt oder beim Verlassen des Fahrzeugs, etwa nach einer Panne, getragen werden. Das gilt in Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Portugal, Slowenien, der Slowakei, Spanien und Ungarn. Die Strafen für Zuwiderhandlung können in den einzelnen Ländern ziemlich hoch sein. In Frankreich müssen Autofahrer mit mindestens 90 Euro, in Portugal sogar mit einem Bußgeldbetrag zwischen 60 und 600 Euro rechnen.

Neben der Verpflichtung eine Warnweste dabei zu haben oder diese zu tragen, gibt es in insgesamt 22 europäischen Ländern ganzjährig eine Lichtpflicht tagsüber. Seit diesem Jahr gilt das auch für die Schweiz, die bisher zwar eine Empfehlung, aber keine Verpflichtung ausgesprochen hatte. In Deutschland und Frankreich gibt es keine Lichtpflicht, aber die Empfehlung, auch am Tag mit Licht zu fahren. Besonders teuer kann es ohne Licht in Norwegen werden: Hier drohen Bußgelder ab umgerechnet 245 Euro.

Quelle


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Alt 06.11.2014, 16:41   #192
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Arbeitsrecht: Tanken verboten

Zitat:
Auf dem Weg zur Arbeit noch mal schnell die Tankstelle anfahren. Welcher Autofahrer hat das nicht schon oft gemacht? Doch Vorsicht: Das kann unter Umständen teuer werden. Im konkreten Fall wollte eine Autofahrerin auf dem Weg zur Arbeit auf eine Tankstelle abbiegen. Da fuhr plötzlich ihr Hintermann auf. Die Autofahrerin wurde bei diesem Unfall verletzt. Typischer Fall von Arbeitsunfall, denken jetzt sicher viele. Von wegen: Denn die Berufsgenossenschaft lehnte die Anerkennung des Ereignisses als Arbeitsunfall ab - und bekam letztendlich Recht.

Warum das denn? Ganz einfach: Der Unfall sei nicht einer versicherten Tätigkeit zuzuordnen, urteilte das Landessozialgericht (LSG). Ein Arbeitsunfall setzt voraus, dass eine dem Betrieb zuzuordnende versicherte Tätigkeit vorliegt. Nur der unmittelbare Weg zum und vom Ort der Tätigkeit ist vom Versicherungsschutz umfasst. Das Tanken dagegen ist eigenwirtschaftlich, begründeten die Richter (LSG Berlin-Brandenburg, AZ: L 2 U 42/12). Das Abweichen vom normalen Arbeitsweg hat laut ARAG-Experten schon mit dem Abbremsen begonnen.

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Alt 06.11.2014, 16:49   #193
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Na ja, das steht ja nicht, dass da nicht die entsprechende Unfallversicherung zahlt. Nur die BG zahlt in dem Falle nicht - was ich auch korrekt finde. Über die BG - und damit letztlich über die Beiträge der Arbeitgeber - wird der Weg von und zur Arbeit versichert. Wenn der Schlenker auf die Tankstelle erlaubt und mitversichert ist - was ist dann das nächste. Der Abstecher ins Fitness-Studio, der kleine Umweg zu McDonalds, oder die Fahrt zum Haus- und Hofmetzger? Es ist doch eine Unsitte der "anderen" Versicherer zu versuchen, alles auf die BG abzuwälzen. Dem wird hier mal ein Ende gesetzt - richtig so!
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Alt 23.12.2014, 16:32   #194
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Neuerungen für Autofahrer 2015 - Das ändert sich

Zitat:
Standen im gerade auslaufenden Jahr noch so umfassende Änderungen wie Punktereform und Kfz-Steuererhöhung an, so wird 2015, was neue Vorschriften angeht, eher beschaulich. Von manchem profitieren die Autofahrer sogar.

Kennzeichen mitnehmen: So entfällt ab dem 1. Januar die ,,Pflicht zur Umkennzeichnung von Fahrzeugen bei Umzug. Innerhalb Deutschlands können Autofahrer bei einem Wohnortwechsel das Kennzeichen des vorherigen Wohnortes behalten. Erst bei einer Neuzulassung bekommt das Fahrzeug ein Kennzeichen des neuen Wohnortes, so der ADAC.

Auto online abmelden: Vereinfacht wird auch die künftige Abmeldung eines Fahrzeugs, die kann online erfolgen: Wer ab 2015 ein Auto anmeldet, erhält einen neuen Fahrzeugschein und kann sich damit bei einer künftigen Abmeldung den Gang zur Kfz-Zulassungsstelle sparen. Auf dem Kennzeichen und im Fahrzeugschein rubbelt man Felder frei. Die so sichtbar gewordenen Codes werden zur Abmeldung online eingegeben. Bis auch die Zulassung online erfolgen kann, dauert es noch ein Jahr.

Strengere Vorschriften für Kurzzeitkennzeichen: Ab 1. April werden Kurzzeitkennzeichen nur noch zugeteilt, wenn das Fahrzeug, das mit dem Übergangs-Nummernschild gefahren werden soll, einer gültigen Hauptuntersuchung oder einer Sicherheitsprüfung unterzogen worden ist. Ausnahme: Wenn die Fahrt direkt zur Zulassungsbehörde oder zur HU-Prüfung führt.

(Steuer-) Vorteile für Elektroautos: Ab Mitte 2015 sollen E-Autos Vorteile im Straßenverkehr erhalten, vorgesehen ist kostenloses Parken und die Nutzung von Busspuren. Wer sich ein Elektroauto kaufen möchte, sollte bis Dezember 2015 die zehnjährige Steuerfreiheit nutzen: Ab 2016 sind E-Fahrzeuge nur noch fünf Jahre von der Steuer befreit.

Strengere Grenzwerte: Vom 1. September 2015 an müssen Benzin- und Dieselmotoren der neu zugelassene Pkw die Grenzwerte der Schadstoffklasse Euro 6 erfüllen. Beim Dieselmotor sinkt die Grenze des Stickoxid-Ausstoßes im Vergleich zu Euro 5 um 50 Prozent auf 80 Milligramm pro Kilometer.

Geblitzt werden durch Strecken-Radar: Niedersachsen testet ab dem Frühjahr auf dem Bundesstraße 6 bei Hannover eine neue Methode, Temposünder zu überführen. Bei diesem im Fachjargon ,,section control genannten Pilotprojekt wird die Geschwindigkeit auf längeren Streckenabschnitten gemessen, jedes Fahrzeug wird zu Beginn und am Ende der Radarstrecke erfasst, daraus berechnet sich das durchschnittlich gefahrene Tempo.

Teureres Schwarzfahren: Wem die neuen Vorschrift das Autofahren verleiden, sollte beim Umstieg auf den ÖPNV aufpassen: Ab Januar wird das Schwarzfahren in Bussen und Bahnen um 50 Prozent teurer: Statt bislang 40 Euro werden dann 60 Euro Strafe fällig, meldet der Autoclub ACE.

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Alt 29.06.2015, 17:30   #195
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Langstrecken-Pflicht für Diesel-Pkw

Zitat:
Kurzstrecken-Fahrer aufgepasst: Käufer eines Diesel-Pkw müssen den Wagen regelmäßig auch auf längeren Strecken nutzen, um so den vollen Gewährleistungs-Anspruch zu behalten. Tun sie das nicht, haben sie bei einem verstopften Partikelfilter keinen Anspruch auf eine Kostenerstattung durch den Verkäufer, hat das Landgericht Düsseldorf entschieden (AZ: 23 S 156/13). Das gilt selbst in den ersten sechs Monaten nach dem Kauf, in denen ein Mangel üblicherweise generell zu Lasten des Verkäufers geht.

Bei der Verstopfung eines Diesel-Partikelfilters besteht laut kfz-betrieb die Wahrscheinlichkeit, dass die Verstopfung durch fehlende Regenerationsfahrten - also laut dem Urteil durch unsachgemäßen Gebrauch - eingetreten ist. Diese Fahrten muss der Autobesitzer nach Ansicht des Gerichts nachweisen.

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