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Alt 26.07.2007, 18:21   #46
Holger
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Standard AW: Alles was Recht ist

Schlimm genug, dass der Käufer das Navi, für das er viel Geld bezahlt hat, wieder hergeben muss, wird er auch noch wegen Helerei angezeigt. Das kann doch nie Erfolg haben.
Wenn ich mir das neue VW-Navi einbauen lasse und mein bisheriges bei ebay anbiete, dann dann können die potentiellen Käufer doch davon ausgehen, dass es ein legales Geschäft ist. Besonders dann, wenn ich als Verkäufer bei ebay eine positive Bewertung habe.
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Alt 26.07.2007, 22:22   #47
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Standard AW: Alles was Recht ist

Zitat:
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Schlimm genug, dass der Käufer das Navi, für das er viel Geld bezahlt hat, wieder hergeben muss, wird er auch noch wegen Helerei angezeigt. Das kann doch nie Erfolg haben.
Wenn ich mir das neue VW-Navi einbauen lasse und mein bisheriges bei ebay anbiete, dann dann können die potentiellen Käufer doch davon ausgehen, dass es ein legales Geschäft ist. Besonders dann, wenn ich als Verkäufer bei ebay eine positive Bewertung habe.
es gibt auch nette Gangster !
Gruss
Wolf

Geändert von Holger (26.07.2007 um 22:39 Uhr) Grund: Zitat repariert
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Alt 25.08.2007, 13:38   #48
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Standard AW: Alles was Recht ist

Hallo,
auch eine Möglichkeit, den Straßenverkehr zu entlasten:

Zitat:
„1600 Führerscheine einkassiert“


NP-Interview mit Maik Meyer, Leiter des Polizei-Aktionsprogramms für Verkehrssicherheit


Seit knapp acht Wochen läuft das Polizei-Aktionsprogramm für Verkehrssicherheit (NP berichtete). Projektleiter Maik Meyer (29) zieht im NP-Interview eine Zwischenbilanz.
VON BRITTA LÜERS
Wie fühlt man sich als so junger Projektleiter?
Ich fühle mich gut. Das Projekt ist ja auch was Besonderes, weil es eben keine alltäglichen Aufgaben sind. Aber das Projekt bedeutet auch viel Stress und Arbeit. Es gehört viel Koordination und Logistik dazu. Die Fäden laufen bei mir zusammen – von den Sorgen und Nöten der Kollegen bis hin zur Auswertung der Statistiken.
Ist die Leitung eines großen Projektes eine Premiere für Sie?
Ich hatte vorher bereits Führungsaufgaben übernommen. Ein solch komplexes Projekt wie dieses habe ich aber noch nie geleitet. Ich kann also sagen: Die Aufgabe füllt mich sehr gut aus und ist ein prägendes Erlebnis.
Welche Verstöße wurden bislang geahndet, und welche sind Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?
Also, einige Tempoverstöße haben mich schon sprachlos gemacht. Zweimal sind Autofahrer mit über 120 Stundenkilometern bei erlaubtem Tempo 50 die Vahrenwalder Straße langgerast. Bei einer Drogenkontrolle fanden wir zudem 500 Gramm Marihuana in einem Auto. Aber was uns alle enorm erstaunt hat: dass wir nach nur vier Wochen bereits das 1000. Fahrverbot hatten.
Und wie viele Verbote sind es mittlerweile?
1600 Führerscheine haben wir bislang einkassiert. Und wir steuern direkt auf das 2000. Fahrverbot zu. Diese Zahlen werten wir aber weniger als polizeilichen Erfolg, sie zeigen uns vielmehr, dass es enormen Handlungsbedarf in diesem Bereich gibt.
Diese Zahlen legen die Vermutung nahe, dass es der Polizei bei der Aktion darum geht, möglichst viele Führerscheine einzukassieren.
Natürlich ist das nicht der Fall! Das ist nur trauriges Beiwerk. Ziel der Aktion ist ganz klar, die Zahl der Unfälle und der Todesopfer zu senken und alle Verkehrsteilnehmer für Gefahren zu sensibilisieren.
Die Aktion soll noch einen Monat dauern. Was haben Sie für den Endspurt geplant?
Da nächste Woche die Schule wieder anfängt, wollen wir verstärkt Schulwege überwachen. Zudem sind weitere Präventionsveranstaltungen, Geschwindigkeits- sowie Alkohol- und Drogenkontrollen geplant.
Wie sieht Ihre bisherige persönliche Bilanz aus?
Es gibt Positives und Negatives. Positiv ist zum Beispiel die Arbeit mit den Kollegen und auch der Zuspruch einiger Bürger. Erschreckend ist hingegen die Zahl der Verstöße. Erschreckend – ein anderes Wort fällt mir dazu einfach nicht ein.
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Alt 03.11.2007, 14:36   #49
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Standard AW: Alles was Recht ist

So geht die Lizenz auch flöten:

Zitat:
Fataler Mix: Koffein plus Appetitzügler
Der starke Genuss von Cola light kann bei der gleichzeitigen Einnahme von Appetitzüglern den Führerschein kosten. Eine entsprechende Berufungsentscheidung hat das Landgerichtes (LG) Freiburg gefällt. Im entschiedenen Fall ging es um eine Frau, die bei zehn- bis zwölfstündigen Arbeitstagen runden 1,5 Liter Kaffee und zwei Liter Cola light trank, um wach zu bleiben. Gleichzeitig nahm sie deutlich überhöhte Dosen des Appetitzüglers „Antiadipositum X 1212 T“ ein. Aus dem Beipackzettel ging hervor, dass sich der Inhaltsstoff „Norpseudophedrin“ durch die Kombination mit Koffein verstärkt und die Fähigkeit zur Teilnahme im Straßenverkehr beeinträchtigt.
Eines Tages wurde sie von der Polizei überprüft, als sie auf dem Heimweg von der Arbeit mit Tempo 50 in Schlangenlinien fuhr. Das Pusten ins Röhrchen lieferte kein Ergebnis, die Blutprobe ergab jedoch erhebliche Mengen Koffein und „Norpseudophedrin“. Die Richter kannten kein Pardon: Wer bei der Einnahme von Medikamenten derart gegen eindeutige Hinweise auf dem Beipackzettel verstoße, mache sich der „Trunkenheit im Straßenverkehr“ schuldig. Die Fahrerin habe entgegen eindeutig erkennbaren Ausfallerscheinungen am Straßenverkehr teilgenommen. Deshalb sei sie auch ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen, weshalb sie noch mindestens ein halbes Jahr keinen neuen Führerschein erhalten dürfe, obwohl der Vorfall bereits anderthalb Jahre zurückliege (LG Freiburg, Az.: 7 Ns 550 Js 179/05 – AK 38/06// SVR 2006, 473).
Gruß

Hannes
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Alt 03.11.2007, 18:34   #50
Holger
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Deutlicher kann man (weibliche) Leistungsmodernität und Emanzipation kaum ausdrücken. Leistungs- und Schlankheitswahn zu jedem Preis.
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Alt 31.01.2008, 13:34   #51
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Keine Winterreifenpflicht für Autovermieter


Zitat:
Tipps für Automieter

In Deutschland besteht keine generelle Winterreifenpflicht. Wer allerdings ohne geeignete Bereifung bei Schnee, Matsch oder Glatteis unterwegs ist und einen Unfall baut, bekommt es unter Umständen trotz Vollkaskoversicherung mit hohen Regressforderungen zu tun. Trotzdem sind Autovermieter nicht verpflichtet, ihre Fahrzeuge auf Winterreifen umzustellen. Experten raten deshalb, schon bei der Reservierung bestätigen zu lassen, dass der gebuchte Leihwagen mit Winterreifen ausgestattet ist.

Ist der Anbieter trotz winterlicher Verhältnisse bei Entgegennahme eines bestellten Leihwagens nicht in der Lage, ein Fahrzeug mit Winterreifen zur Verfügung zu stellen, ist der Mieter berechtigt, von der Reservierung zurückzutreten. Das Fahrzeug kann dann nämlich als nicht verkehrstauglich angesehen werden.
Quelle

Gruss Ruedi
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"Zwei Dinge sind unendlich – das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." Zitat Albert Einstein

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Alt 08.02.2008, 08:29   #52
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Automatische Vignettenkontrolle in Österreich

Zitat:
Österreich setzt bei der Vignettenkontrolle auf moderne Elektronik. Wie der ADAC meldet, werden Mautmuffel, die auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen ohne gültige Vignette unterwegs sind, künftig durch automatische Kontrollen ermittelt. Der ADAC rät deshalb allen Urlaubern, sich an die Vorschriften zu halten und die Plakette gut sichtbar an der Innenseite der Windschutzscheibe aufzukleben.
Bei Vignetten-Verstößen wird in Österreich eine Ersatzmaut von 120 Euro fällig. Wer nicht zahlt, riskiert nach ADAC-Angaben eine Geldbuße zwischen 300 und 3000 Euro. Bei den automatischen Kontrollen können auch ausländische Mautpreller ermittelt werden. Deutsche Fahrer werden dabei durch eine Abfrage beim Kraftfahrzeugregister in Flensburg identifiziert. Durch ein bestehendes Rechtsabkommen ist es möglich, österreichische Strafmandate auch in Deutschland zu vollstrecken.

In den nächsten Monaten werden die mobilen Geräte auf verschiedenen Autobahnen in Österreich aufgestellt. Insgesamt sind 80 Einsätze pro Jahr vorgesehen. Wenn sich der Versuch bewährt, sollen weitere Kameras zu installiert werden. Eine flächendeckende Einführung ist jedoch nicht vorgesehen, Autofahrer müssen aber auf allen Autobahnen weiterhin mit Kontrollen rechnen.

Derzeit sind 98 Prozent der Autos auf österreichischen Autobahnen mit einer Vignette unterwegs. Ziel der verstärkten Kontrolle ist es, diese Zahl auf 100 Prozent zu heben.
Quelle

Gruss Ruedi
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Alt 13.03.2008, 14:33   #53
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Urteil: In Zahlung gegebener Altwagen muss zurückgenommen werden

Zitat:
Hat ein Autohändler beim Verkauf eines neuen Fahrzeugs für einen Teil des Kaufpreises einen Gebrauchtwagen in Zahlung genommen, muss er bei einer Rückabwicklung des Geschäfts nicht den für den Altwagen angerechneten Geldbetrag auszahlen. Es ist ausreichend, wenn er das gebrauchte Auto an seinen früheren Besitzer zurückgibt. Das hat jetzt der Bundesgerichtshof entschieden (Az. VIII ZR 334/06).
Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (www.anwaltshotline.de) berichtet, hatte der Händler den gebrauchten BMW M5 des Käufers in Zahlung genommen, wobei er sich sogar bereit erklärte, die Ablösung eines noch für den Altwagen laufenden Darlehens zu übernehmen. Als dann später das Geschäft wegen verschiedener Mängel an dem neuen Auto mit beiderseitigem Einverständnis rückgängig gemacht wurde, wollte der ehemalige Besitzer seinen alten Wagen aber nicht mehr zurückhaben. Vielmehr verlangte er die Auszahlung des vollen Listenpreises für den zurückgegebenen Neuwagen - ohne Abzug der vom Händler inzwischen beglichenen Kreditablösung für das Altfahrzeug. Das eine habe mit dem anderen nichts zu tun.

Dem widersprach der Bundesgerichtshof. Die Vereinbarung über das Altfahrzeug bilde mit dem Kauf des Neufahrzeugs eine rechtliche Einheit.
Quelle

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Alt 13.03.2008, 14:34   #54
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Unfallschaden: Ausrede „laut Vorbesitzer“ zählt nicht mehr

Zitat:
Kfz-Händler haben sich beim Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen bisher auf den Passus „Unfallschaden laut Vorbesitzer: Nein.“ Berufen können. Diesen Weg, der Haftung für Unfallschäden zu entgehen, hat der Bundesgerichtshof mit seiner Entscheidung vom 12. März 2008 (Az. VIII ZR 253/05) nun abgeschnitten. Denn unabhängig vom Verweis auf den Vorbesitzer liegt nach Ansicht der Richter in jedem Fall ein Sachmangel vor, den der Händler zu vertreten hat.
Im vorliegenden Fall hatte ein Autofahrer Mai 2004 bei einem freien Kfz-Händler einen drei Jahre alten Wagen mit einer Laufleistung von rund 54 000 km für 24 990 Euro gekauft. Als der Halter das Auto ein halbes Jahr später weiterverkaufen wollte, stellte sich heraus, dass das Fahrzeug einen Unfall mit Heckschaden gehabt hatte. Im Kaufvertrag hatte der Händler keine Angaben zur Unfallfreiheit gemacht, sondern lediglich die Rubrik „Unfallschäden lt. Vorbesitzer“ mit „Nein“ ausgefüllt. Als der Händler seinen Kunden auf diesen Passus verwies, zog dieser vor Gericht, denn allein der Verweis auf den Vorbesitzer reiche nicht aus, den Händler aus der Verantwortung für den Unfallschaden zu entlassen. Dadurch sei in jedem Fall ein Sachmangel gegeben, der ihn zur Rückgabe des Fahrzeugs oder zur Kaufpreisminderung berechtigt.

Die Richter gaben dem Käufer Recht. Durch den Verweis auf den Vorbesitzer sei die Frage eines möglichen Unfallschadens schlicht offen geblieben. Es fehle somit im Vertrag eine Vereinbarung, ob ein Unfallschaden vorliegt oder nicht. Der Käufer könne aber auch beim Kauf eines gebrauchten Kraftfahrzeugs erwarten, dass das Fahrzeug keinen Unfall erlitten hat, bei dem es zu mehr als „Bagatellschäden“ gekommen ist. Deshalb liege hier ein Sachmangel vor. Als Bagatellschaden bezeichnet der Bundesgerichtshof nur ganz geringfügige, äußere (Lack-)Schäden, nicht dagegen andere (Blech-)Schäden, erklärte der ADAC.
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Alt 16.03.2008, 21:12   #55
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Nicht jede Handy-Nutzung im Auto ist verboten

Zitat:
Ohne Freisprecheinrichtung ist die Handy-Nutzung beim Autofahren bekanntlich verboten. Eine Interpretation lässt der Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung nicht zu. Diese Vorschrift gilt jedoch nicht, wenn das Fahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet ist. Doch das scheint sich noch nicht überall herumgesprochen zu haben. Zumindest nicht bei den Polizisten, die einen bei Rot an einer Ampel bei ausgestelltem Motor telefonierenden Autobesitzer anhielten, und später bei der Behörde, die ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro verhängte.
Auch ein Einspruch beim Iserlohner Amtsrichter fand kein Gehör. Der war der Auffassung, das dem Ausschalten des Motors vor einer Rotlicht zeigenden Ampel keine Bedeutung beizumessen sei, da sich der Mann im Straßenverkehr aufgehalten habe und daher das Verbot der Handy-Nutzung weiterhin gelten würde. Seine Kollegen beim Oberlandesgericht Hamm hoben die Entscheidung auf. In der Vorschrift heiße es eindeutig, dass das Verbot nicht gelte, wenn das Fahrzeug stehe und der Motor ausgeschaltet sei. Diese klare Aussage einfach zu negieren, stelle eine nicht vereinbare Ausdehnung der Bußgeldbewehrung zulasten des Betroffenen dar. Konsequenz: Freispruch (OLG Hamm, Az.: 2 Ss OWi 190/07).
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Alt 18.03.2008, 14:04   #56
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Mehr Sicherheit durch neues Baustellenmanagement

Zitat:
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute (17. März 2008) Maßnahmen für kürzere Bauzeiten auf Autobahnen vorgestellt. Durch ein verbessertes Baustellenmanagement und den Einsatz modernster elektronischer Verkehrsbeeinflussungssysteme sollen Staus vermieden und die Sicherheit im Verkehr deutlich erhöht werden.
Gerade an Autobahn-Baustellen komme es besonders häufig zu gefährlichen Situationen oder gar Unfällen. Dazu schaden sie der Volkswirtschaft, erklärte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee. Deswegen soll dort künftig jede Minute Tageshelligkeit ausgenutzt werden, um zu arbeiten. Feierabend gelte in diesen Fällen erst, wenn es dunkel wird. Bundesweit soll auch der Sonnabend und in Ausnahmefällen sogar die Nacht genutzt werden, um auf den Baustellen zu arbeiten.

35 Prozent aller Staus auf den Autobahnen werden durch Baustellen verursacht. Hier wird alles daran gesetzt, um den Verkehrsfluss trotz des weiter steigenden Verkehrs zu gewährleisten. Dazu werden die Autofahrer mit intelligenten Verkehrslenkungs-Systemen unterstützt. Elektronische Anlagen weisen den Weg auf staufreie Autobahnabschnitte, warnen vor Gefahren oder zeigen eine verkehrsbedingte Geschwindigkeitsbeschränkung an.

Bis Ende 2007 hat der Bund 725 Millionen Euro in elektronische Verkehrsbeeinflussungssysteme investiert. Mehr als 950 Kilometer des insgesamt ca. 12 600 km langen deutschen Autobahnnetzes sind bereits damit ausgestattet. Seit Anfang 2007 wurden bundesweit 15 neue Verkehrsbeeinflussungsanlagen mit einem Gesamtvolumen von 53 Millionen Euro genehmigt.
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Alt 20.03.2008, 13:00   #57
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Urteil: Bei Reparatur nach unverschuldetem Unfall auf Integritätszuschlag achten

Zitat:
Nur wer bei einem unverschuldeten Unfall sein Fahrzeug nach der Reparatur noch mindestens sechs Monate weiter nutzt, kann von der Versicherung Reparaturkosten verlangen, die bis 30 Prozent über dem Wiederbeschaffungswert liegen. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs hervor. (Urteil vom 27. 11. 2007, Aktenzeichen VI ZR 56/07, DAR 2008, 81).
In dem entsprechenden Fall hatte der Kläger seinen VW Golf nach einem Unfall fachgerecht laut Gutachten reparieren lassen. Der entstandene Reparaturaufwand war zwar größer als die Wiederbeschaffungskosten, die beim Kauf eines vergleichbaren Wagens entstanden wären. Er überschritt aber nicht die vom BGH 1991 festgesetzte Grenze von 130 Prozent, auch Integritätszuschlag genannt. Die Versicherung erstattete jedoch nur den Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwerts.

Der Bundesgerichtshof gab der Versicherung Recht. Er wies darauf hin, dass der Kläger sein Auto bereits einen Monat nach dem Unfall verkauft hatte. Laut Auffassung des BGH muss der Geschädigte sein Fahrzeug nach sachgerechter Reparatur aber noch sechs Monate weiter verwenden, um einen Ersatz der nachgewiesenen Reparaturkosten bis zur 130-Prozent-Grenze verlangen zu können. Etwas anderes gilt nur dann, wenn besondere Umstände gegen eine Weiternutzung des reparierten Fahrzeugs sprechen.
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Alt 20.03.2008, 13:11   #58
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EU will Verkehrssünder europaweit zur Kasse bitten

Zitat:
Verkehrs-Bußgelder sollen in Europa zukünftig zentral eingetrieben werden. Zu diesem Zweck plant die EU die Einführung eines grenzüberschreitenden elektronischen Informationssystems für alle 27 Mitgliedsländer. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll laut "Die Welt" in Kürze vorgelegt werden. Er sieht außerdem vor, dass Bußgeldbescheide und Rechtsmittelbelehrungen zukünftig in der Landessprache des Beschuldigten zugestellt werden.

Bislang können ausländische Bußgeldbescheide in Deutschland nicht eingetrieben werden. Eine Ausnahme stellt Österreich dar, mit dem eine Kooperation in Bußgeldsachen existiert. In anderen Ländern können Verkehrssünder allerdings bei der Wiedereinreise zur Rechenschaft gezogen werden.


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Alt 26.03.2008, 11:24   #59
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Automatische Reifenprofilmessung im Modell

Zitat:
ProContour zeigt auf der Intertraffic (1. bis 4. April 2008) in Amsterdam ein funktionsfähiges Demonstrationsmodell seines Systems zur automatischen Messung von Reifenprofiltiefen im fließenden Verkehr. Das Unternehmen aus Waldshut möchte damit einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.
Das patentierte System H3-D arbeitet mit Laserdioden und Empfängern. entwickelt, mit dem die Profiltiefe von Reifen auch im fließenden Verkehr und bis zu Geschwindigkeiten von über 170 km/h möglich ist. Über Sensoren, die in die Fahrbahn eingebaut werden, erfassen spezielle Kameras Reifenart und Profiltiefe und vergleichen sie mit abgespeicherten Mustern. Ein Rechner entscheidet dann, ob das Fahrzeug zur Halterfeststellung über eine weitere Kamera erfasst wird und ein Bußgeld fällig wird. Die Messung soll bis zu Geschwindigkeiten von 170 km/h funktionieren.

Experten gehen davon aus, dass jedes siebte bis achte Auto in Deutschland mit mangelhaften Reifen unterwegs ist und dies bei mehr als 1000 Unfällen im Jahr eine Rolle spielt.
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Alt 26.03.2008, 11:32   #60
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Bei altem Kindersitz droht ein Bußgeld

Zitat:
Ab April 2008 gilt eine neue Norm für Kindersitze. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) erinnert daran, dass Sitze mit der Prüfnorm ECE 44/01 und ECE 44/02 dann europaweit nicht mehr verwendet werden dürfen. Bei Nichtbeachtung droht in Deutschland ein Bußgeld von 30 Euro
Stichproben des AvD haben ergeben, dass die alten Kindersitze zu günstigen Preisen angeboten werden. Der Club appelliert im Sinne der Verkehrssicherheit, ausschließlich die zukünftig zulässigen Sitze zu verwenden. Sie sind an roten Prüfsiegeln mit den Prüfnormen ECE 44/03 oder ECE 44/04 zu erkennen. Einige Hersteller geben nur eine Prüfnummer an. Diese lautet dann 03 oder 04. Die roten Prüfsiegel sind entweder am Autokindersitz angenäht oder als Aufkleber angebracht.

Der Automobilclub rät dazu, den neuen Kindersitz vor dem Kauf im Auto auszuprobieren, da nicht jedes Modell in jedes Fahrzeug passt. Entscheidend für die Wahl ist die Gewichtsangabe und nicht die Altersfreigabe.
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